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Jugend debattiert international trägt dazu bei, dass junge Menschen in Mittel- und Osteuropa lernen, ihre Ansichten und Standpunkte in der Fremdsprache Deutsch kenntnisreich und überzeugend zu vertreten. Das Projekt stärkt die Debatte als Medium demokratischer Auseinandersetzung und fördert die aktive Mehrsprachigkeit in Europa.

Gegenstand des Wettbewerbs ist das Debattieren in deutscher Sprache zu Themen aus den Bereichen Schulalltag, Grund- und Menschenrechte, Geschichte und Europa. Durch die kritische Auseinandersetzung mit politisch und gesellschaftlich relevanten Themen leistet Jugend debattiert international einen Beitrag zur politischen Bildung in der Zielregion.

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Am Anfang steht eine mehrmonatige Unterrichtsphase, in der sich die Schüler nach einem festgelegten Curriculum auf das Debattieren vorbereiten und sich inhaltlich mit relevanten Themen auseinandersetzen.

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Die sich anschließende Wettbewerbsphase führt von den Schulen über regionale Schulverbünde zum Halb- und Landesfinale. Die Erst- und Zweitplatzierten aus jedem Land erreichen das Internationale Finale, das jedes Jahr im Herbst in einem der teilnehmenden Länder stattfindet.

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Jeweils vier Debattantinnen und Debattanten, zwei Pro und zwei Contra, debattieren insgesamt 24 Minuten auf Deutsch zu gesellschaftspolitisch relevanten Fragen. Das Format der Debatte ist dabei genau festgelegt: Zu Beginn hat jeder Debattant zwei Minuten ungestörte Redezeit, es folgt die 12-minütige Freie Aussprache, bis schließlich jeder noch einmal eine Minute Zeit hat, eine Schlussrede im Lichte der geführten Debatte zu halten.

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Klare Rückmeldungen und vergleichbare Bewertungen

Die Debatte wird von einer drei- bis fünfköpfigen Jury bewertet. Die Bewertung erfolgt nach festgelegten Kriterien: Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Die Deutschkenntnisse werden nicht in die Bewertung einbezogen. Mit der Rückmeldung geben die Jurorinnen und Juroren zudem wertvolle Tipps zur Verbesserung der individuellen Leistung.


Gegenwärtig nehmen etwa 2.500 Schülerinnen und Schüler an über 150 Schulen in Belarus, Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Slowenien, der Slowakei, Tschechien, der Ukraine und Ungarn an Jugend debattiert international teil. Die Schülerinnen und Schüler werden durch das Debattieren in deutscher Sprache aktiv in den Unterricht eingebunden.

Die internationale Begegnung junger Menschen trägt zur Völkerverständigung bei. So bieten nicht nur das Internationale Finale, sondern auch bi- und trinationale Siegertrainings den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich über Themen aus grenzüberschreitend auszutauschen.

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Jugend debattiert international – Länderwettbewerbe in Mittel- und Osteuropa ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen. Zudem wird Jugend debattiert international in den teilnehmenden Ländern durch lokale Förderer unterstützt.

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