Jugend debattiert

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Vier bi- und trinationale Siegertrainings im aktuellen Wettbewerbsjahr

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Jugend debattiert international bleibt auch in diesem Wettbewerbsjahr bei dem bewährten Format, bi- und trinationale Siegertrainings durchzuführen. Was die Debattantinnen und Debattanten dort erwartet, verraten wir hier.

Einer der Grundgedanken von Jugend debattiert ist die Verbindung von Training und Wettbewerb. So haben die Debattantinnen und Debattanten auf jeder Wettbewerbsstufe die Möglichkeit ihre rhetorischen Fähigkeiten sukzessive weiterzuentwickeln. Dies beginnt in der Schule mit der Einführung in das Debattenformat von Jugend debattiert und findet seine Fortsetzung mit den Siegertrainings vor den Landes- und dem Internationalen Finale.

In diesem Jahr führt Jugend debattiert international gleich vier bi- bzw. trinationale Siegertrainings durch:

  • Estland-Lettland-Litauen: 12.-15. April 2018 in Riga
  • Tschechien-Sachsen: 17.-21. April 2018 in Dresden
  • Slowakei-Ungarn: 23.-27. April 2018 in Dresden
  • Polen-Russland-Ukraine: 11.-16. 2018 Mai in Berlin.

Die tschechischen Debattantinnen und Debattanten trainieren dieses Jahr erstmals gemeinsam mit den sächsischen Regionalsiegern. Die Formate Estland-Lettland-Litauen, Slowakei-Ungarn sowie Polen-Russland-Ukraine haben sich bereits letztes Jahr bewährt.

Die Inhalte der Siegertrainings reichen von den theoretischen Grundlagen guten Argumentierens über das intensive Einüben der einzelnen Teile einer Debatte – Eröffnungsrede, freier Aussprache und Schlussrede – bis hin zur Arbeit an der Körpersprache und dem Ausdrucksvermögen. Höhepunkt der Trainings sind die Probedebatten am letzten Trainingstag. Gemeinsame Freizeitangebote nach dem Training ergänzen das Programm, auch werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer national gemischt in ihren Zimmern untergebracht, sodass die Begegnung nicht nach den Trainingseinheiten endet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren dabei enorm von den heterogenen Trainingsgruppen und zeigen eine unglaubliche Neugier, wenn es darum geht, zu erfahren, wie für sie selbst selbstverständliche Dinge in anderen Ländern ganz anders geregelt sein können, als sie das von zuhause kennen. Entsprechend vielfältig und differenziert werden die anschließenden Debatten.

Neben der Internationalität ist eine zweite Besonderheit der Trainings, dass sie von professionellen Trainerinnen und Trainern von Jugend debattiert durchgeführt werden. Entscheidendes Ziel der Trainings ist neben der Begegnung, dass für alle Debattantinnen und Debattanten gleiche Voraussetzungen für die Landeshalb- und Landesfinale geschaffen werden. Jeder erhält zum Training die Chance, an seinen Debattierfähigkeiten intensiv zu arbeiten und sich auf die anstehenden Debatten vorzubereiten. Denn alle wissen: Am Ende wird es in jedem Land nur zwei Landessieger geben, die im September zur XII. Internationalen Finalwoche nach Bratislava fahren.