Jugend debattiert

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Siegertraining Baltikum

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Auf die weiteren Debatten des Wettbewerbs und den Auftritt vor Publikum bereiteten sich die Siegerinnen und Sieger der Halbfinale in Litauen, Lettland und Estland gemeinsam vor. Vier Tage schulten sie dafür gemeinsam in Tallinn ihre rhetorischen Fähigkeiten.

Von 04.04. – 07.04.2019 fand das diesjährige Siegertraining für das Baltikum in Tallinn statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren die vier Gewinner der jeweiligen Halbfinale des Wettbewerbs Jugend debattiert international. So versammelten sich die Debattantinnen und Debattanten aus Lettland, Litauen und Estland zum gemeinsamen Trainingswochenende. Die insgesamt zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter dieses Mal nur ein männlicher Mitstreiter, hatten während der vier Tage die Möglichkeit, von der deutschen Jugend debattiert-Trainerin Greta Wonneberger, geschult zu werden.

Mit Hilfe verschiedener Übungen zu Gestik, Mimik und Rhetorik im Allgemeinen probten die Debattantinnen und Debattanten ihren Auftritt vor Publikum. Hauptfokus war natürlich das Debattieren. Hierbei wurden nicht nur die verschiedenen Positionen und Eröffnungsreden trainiert, sondern auch wie man aufeinander eingeht, richtig anknüpft oder korrekte Schlüsse zieht. Die Aufgabe im Vorfeld bestand darin, Voraussetzungen zu klären und Inhalte zu besprechen. In unterschiedlichen Trainingseinheiten erhielten die Schülerinnen und Schüler hilfreichen Input von Greta Wonneberger und konnten ihre erlernten Fähigkeiten direkt umsetzen, Fehler verbessern oder neue Strategien entwickeln. Durch gegenseitiges Feedback geben und der Anwendung vorher unbekannter Methoden stellte sich schnell ein Erfolg bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein. Durch das spielerische Lernen und ein abwechslungsreiches Freizeitangebot nahmen die Debattantinnen und Debattanten vieles an Erfahrung und Eindrücken mit nach Hause.

Es war ein ereignisreiches Wochenende in Tallinn, das sich nicht nur durch den hohen Informationsgehalt der Trainerin Greta Wonneberger auszeichnete, sondern welches auch durch die zahlreichen Impulsen der Teilnehmenden bereichert wurde.

(Text: Anna-Elena Schüler, Kulturweitfreiwillige, Goethe-Institut Tallinn)

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