Jugend debattiert

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Liisbeth Pirn aus Tallinn ist estnische Landesiegerin von Jugend debattiert international 2018

  Neues aus Estland

Das zweite Landesfinale des Wettbewerbsjahres 2018 hat in Estland stattgefunden, dieses Jahr mit einer landesspezifischen Streitfrage. Unsere Siegerinnen und Sieger kommen dieses Mal beide aus Tallinn.

Die vier besten deutschsprachigen Debattantinnen und Debattanten aus Estland haben im heutigen Landesfinale eine intensive Debatte zur Streitfrage geführt:

„Soll die estnische Grenzstadt Narva Kulturhauptstadt 2024 werden?"

In der Debatte ging es nicht nur um die bessere Sachkenntnis, sondern auch darum, sich mit den Meinungen anderer fair und sachlich auseinanderzusetzen. Wichtig war also, gut zuzuhören, die Gegenposition nachzuvollziehen, sie aber auch zu hinterfragen, und die eigene Position mit Argumenten zu stützen.

Letztlich konnte Liisbeth Pirn vom Deutschen Gymnasium Tallinn die Jury von ihrem rhetorischen Können überzeugen. Gemeinsam mit dem Zweitplatzierten Mihkel Annus, ebenfalls vom Deutschen Gymnasium Tallinn, vertritt sie Estland am 20. September zum Internationalen Finale in Bratislava.

Jugend debattiert international stärkt die Debatte als Medium demokratischer Auseinandersetzung und fördert die aktive Mehrsprachigkeit in Europa. Insgesamt nehmen ca. 2.500 Schülerinnen und Schüler an 150 Sekundarschulen in zwölf Ländern Mittel- und Osteuropas teil. In Estland läuft der Wettbewerb bereits seit 2006.

Jugend debattiert international – Länderwettbewerb in Mittel- und Osteuropa ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ), der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

Alle Bilder vom Landesfinale findet ihr in der Bildergalerie, Pressefotos haben wir im Pressebereich zusammengestellt.

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