Jugend debattiert

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Kamil aus Szczecin ist polnischer Landesieger von Jugend debattiert international 2018

  Neues aus Polen

Nach einer spannenden Finaldebatte in Warschau stehen auch in Polen der Landessieger und die Zweitplatzierte fest.

Die vier besten deutschsprachigen Debattantinnen und Debattanten aus Polen haben im heutigen Landesfinale eine intensive Debatte zu folgender Streitfrage geführt:

„Soll Polen die Kohlesubventionen zurückfahren?“

In der Debatte ging es nicht nur um die bessere Sachkenntnis, sondern auch darum, sich mit den Meinungen anderer fair und sachlich auseinanderzusetzen. Wichtig war also, gut zuzuhören, die Gegenposition nachzuvollziehen, sie aber auch zu hinterfragen, und die eigene Position mit Argumenten zu stützen.

Letztlich konnte Kamil Polański aus Szczecin die Jury von seinem rhetorischen Können überzeugen. Gemeinsam mit der Zweitplatzierten Klaudia Dąbek aus Koszalin vertritt er Polen am 20. September zum Internationalen Finale in Bratislava.

Jugend debattiert international stärkt die Debatte als Medium demokratischer Auseinandersetzung und fördert die aktive Mehrsprachigkeit in Europa. Insgesamt nehmen ca. 2.500 Schülerinnen und Schüler an 150 Sekundarschulen in zwölf Ländern Mittel- und Osteuropas teil. In Polen läuft der Wettbewerb bereits seit 2005.

Jugend debattiert international – Länderwettbewerb in Mittel- und Osteuropa ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

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