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Internationaler Alumni-Austausch zu den Landesfinalen

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In diesem Wettbewerbsjahr startete als Pilotprojekt der internationale Alumni-Austausch zu den Landesfinalen. Alumnae und Alumni haben die Landesfinaldebatten in anderen Projektländern juriert und wertvolle Tipps für die Finalistinnen und Finalisten, aber auch die Jurorinnen und Juroren mitgebracht.

Jurieren, Workshops für Debattanten und Juroren anbieten, Themeninfos präsentieren und moderieren – für all diese Aktivitäten waren die Jdi-Alumni nicht nur in ihren Heimatländern, sondern im Schuljahr 2017/18 auch international  im Einsatz. Das Fazit nach der Pilotphase fällt durchweg positiv aus: Der Austausch hat die Internationalität des Wettbewerbs und den Wissenstransfer unterstützt und gerade in den neuen Projektländern Bulgarien und Belarus beim Projektstart geholfen.

Ein Beispiel für den Austausch war das Landesfinale in Slowenien. Aus Deutschland waren die estnische Alumna Anastasija Minitš und der slowenische Alumnus Grega Ferenc angereist, aus Ungarn Regina Bartha. Gemeinsam mit Dr. Philipp Reisner, Projektlehrer der ZfA in Slowenien, und Tine Pogorelc, Zweitplatzierter im slowenischen Landesfinale 2017, saßen sie in der Jury und unterstützen bei der Einschätzung der Debatte und Einzelleistungen der Debattantinnen und Debattanten.

"Für mich bedeutet der Alumni-Austausch ein sich immer erweiterndes Netzwerk, welches für eine internationale und kompetente Jury sorgt. Dadurch wird unter anderem Objektivität und Unabhängigkeit von nationalen Präferenzen gewährleistet. Außerdem ist es eine schöne Möglichkeit, im Kontakt mit alten Freunden oder Bekannten zu sein, die man vielleicht bei der Internationalen Finalwoche vor einigen Jahren zuletzt gesehen hat. Vor allem aber treibt der Austausch dieses Projekt weiter, weil es einen Meinungsaustausch auch außerhalb der Debatten ermöglicht," meinte Grega nach dem gemeinsamen Juryeinsatz zum Landesfinale in Ljubljana.

Natürlich hat der Austausch auch eine stark zwischenmenschliche Komponente: Alle Alumnae und Alumni sind miteinander vernetzt, jedoch über ganz Europa verteilt, sodass sie die seltenen gemeinsamen Treffen gerne nutzen, um die Alumni-Arbeit konzeptionell und praktisch auszuwerten und weiter voranzubringen. Vitalina Nizhynska aus der Ukraine unterstützte in Minsk die Durchführung des allerersten Landeswettbewerbs in Belarus. Vor den Halbfinaldebatten bot sie eine Auffrischungsschulung für die Juroren an, saß als Vorsitzende im Halbfinale in der Jury und gab den Finalistinnen wertvolle Tipps vor der Debatte.

Vitalina zog nach ihrer Reise zum Landesfinale in Belarus folgendes Fazit: "Jugend debattiert international in Belarus einzuführen war eine tolle Idee. Obwohl in diesem Jahr das Projekt dort zum ersten Mal stattfand, haben die Schüler ein hohes Niveau gezeigt. Außerdem waren sie sehr engagiert und man hat gesehen, dass die Jugendlichen ein großes Interesse am Debattieren haben. Mir persönlich hat es eine Menge Spaß gemacht als Alumna dabei zu sein, da ich für mich noch einmal feststellen konnte, dass der Wettbewerb keine Grenzen hat und sich immer weiter entwickeln wird. Vielen Danke für ein cooles Team!“

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