Jugend debattiert

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Fanni Balázs ist ungarische Landesiegerin von Jugend debattiert international 2018

  Neues aus Ungarn

Nach einer intensiven Finaldebatte in Ungarn stehen die diesjährige Landessiegerin und der Zweitplatzierte fest, die Ungarn im September zum XII. Internationalen Finale in Bratislava vertreten werden.

Die vier besten deutschsprachigen Debattantinnen und Debattanten aus Ungarn haben im heutigen Landesfinale eine intensive Debatte zu folgender Streitfrage geführt:

„Soll in Ungarn das Studium von Mangelberufen staatlich gefördert werden?”

In der Debatte ging es nicht nur um die bessere Sachkenntnis, sondern auch darum, sich mit den Meinungen anderer fair und sachlich auseinanderzusetzen. Wichtig war also, gut zuzuhören, die Gegenposition nachzuvollziehen, sie aber auch zu hinterfragen, und die eigene Position mit Argumenten zu stützen.

Letztlich konnte Fanni Balázs vom Berzsenyi Dániel Gymnasium Sopron die Jury von ihrem rhetorischen Können überzeugen. Gemeinsam mit dem Zweitplatzierten Ottó Hutter vom Tamási Àron Gymnasium Budapest vertritt sie Ungarn am 20. September zum Internationalen Finale in Bratislava.

Jugend debattiert international stärkt die Debatte als Medium demokratischer Auseinandersetzung und fördert die aktive Mehrsprachigkeit in Europa. Insgesamt nehmen ca. 2500 Schülerinnen und Schüler an 150 Sekundarschulen in zwölf Ländern Mittel- und Osteuropas teil. In Ungarn läuft der Wettbewerb bereits seit 2010.

Jugend debattiert international – Länderwettbewerb in Mittel- und Osteuropa ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

In Ungarn wird das Projekt gefördert durch die Hanns-Seidel-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung, Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Andrássy Universität Budapest, E.ON Hungária Zrt. und Ministerium für Gesellschaftliche Ressourcen, Staatssekretariat für Familie und Jugend.

Das Landesfinale steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Csaba Hende, Vizepräsident der Ungarischen Nationalversammlung.

 

Platzierungen

1. Fanni Balázs
Berzsenyi Gymnasium, Sopron

2. Ottó Hutter
Tamási Gymnasium, Budapest

3. Domokos Kovács
Schiller Gymnasium, Pilisvörösvár

4. Júlia Janka Faller
Österreichische Schule, Budapest

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