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Aktuelles

Alumni-Training am Valeria Koch Gymnasium in Pécs

Allgemeines

Am 11. Januar 2018 nutzten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 des Valeria Koch Gymnasiums Pécs eine außerordentliche Lerngelegenheit außerhalb des Unterrichts: Zwei Studenten, Dániel Benkó (Budapest) und Patrick Nick (Pécs), aus dem Kreis der Jdi-Alumni nahmen sich die Zeit, junge und interessierte Deutsch-Lernende am Valeria Koch Bildungszentrum mit den Inhalten von Jugend debattiert international vertraut zu machen.

In dem vierstündigen Seminar berichteten Dániel und Patrick von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Wettbewerb und übten Techniken des Argumentierens unterhaltsam und gewinnbringend für die 14 – 15jährigen Jugendlichen ein. Die beiden Alumni hatten die Veranstaltung an der Schule professionell und umfassend vorbereitet. So wundert es nicht, dass der Funke der Begeisterung für den Wettbewerb übersprang. Am Ende bestritten vier Schülerinnen und Schüler erfolgreich eine 15-minütige Debatte zu dem anspruchsvollen Thema: „Sollte die Liste der Pflichtlektüren an ungarischen Schulen erneuert werden?“

Die Arbeit der Jdi-Alumni ist in Ungarn sehr engagiert und die Motivation, den eigenen Wirkungskreis im Interesse des Projekts zu erweitern, sehr ausgeprägt. In regelmäßigen Treffen werden aktuelle Fragen erörtert und neben der Beteiligung an organisatorischen Aufgaben bei den Wettbewerbsveranstaltungen auch eigene Veranstaltungen geplant und vorbereitet. Die Initiative „Alumni an Schulen“ für das Land Ungarn wurde von den Alumni selbst entwickelt und die Materialien dafür umsichtig zusammengestellt. Mit großem Erfolg: Bereits im dritten Jahr läuft diese Veranstaltungsreihe, und die Nachfrage der Schulen ist ungebrochen.

Die Besuche der Alumni werden nicht nur als das Schulleben bereichernde Veranstaltung geschätzt, sondern die Begegnung der Schülerinnen und Schüler mit den gerade erwachsenen gewordenen Alumni, die dem Ende ihrer Schullaufbahn entgegenstreben oder frisch an den Universitäten des Landes eingeschrieben sind, ermöglich immer eine Begegnung mit dem Wettbewerb auf Augenhöhe.

Die Schülerinnen und Schüler sind es gewohnt, an der Schule fürs Leben zu lernen und in der Natur der Sache liegt es leider, dass während des acht- bis neunstündigen Schultages mitunter das Bewusstsein für die Tatsache schläft, welche höchst relevanten und aktuellen Inhalte in den Schulstunden präsentiert werden. Die Alumni haben hier den Vorteil, bei ihren Aktivitäten an den Schulen mit erhöhter Aufmerksamkeit wahrgenommen zu werden. Darüber hinaus verstehen sie es, sehr schnell ein Verständnis für die Debatte herzustellen, das die Bedeutung der Argumentation sowohl auf privater Ebene wie auch im öffentlichen und politischen Leben herausstreicht und auch für den Kreis der Beteiligten höchste Aktualität besitzt.

Insofern verwundert es nicht, die Neuntklässler nach dem Jdi-Training mit Dániel und Patrick den Klassenraum - noch immer angeregt über das Debattenthema diskutierend - verlassen zu sehen, obwohl es inzwischen später Nachmittag geworden ist.

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